Kirchturmdenken adé?

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Viele Regionen haben unzählige Kulturschätze, aber es ist schwer, ein gemeinsames Dach zur Vermarktung zu finden, bei dem alle oder viele mitmachen. Kirchturmdenken, fehlende Informationen, unterschiedliche Vorstellungen, Zeitmangel, oder…. Woran liegt es?

Milena Jünger,

Kommentare (2)

  • Walter Krombach

    Im Rahmen des Vorgängerprojekts "Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen" habe ich viefach festgestellt, dass die heute verantwortlichen regionalen und örtlichen Touristiker überwiegend das Kirchturmsdenken längst überwunden haben, oft aber an immer noch darin verhafteten kommunalpolitisch besetzten, übergeordneten Aufsichtsgremien und, bezogen auf die Kultureinrichtungen, auch insbesondere überregional-touristisch oft wenig interessierten Leitungsstrukturen scheitern oder ausgebremst werden. Das Kulturprojekt kann in solchen Fällen ein guter Anlass für offene Diskussionen zu diesem Thema sein mit dem Ziel einer professionellen Zusammenarbeit aller Akteure zur Stärkung des Tourismus.

  • Gilles

    Kultur wie Tourismus sind freiwillige Aufgaben der Kommune (das ist schon mal eine Gemeinsamkeit); ich teile nicht die Auffassung dass Aufsichtsgremien grundsätzlich nur lokal denken und entscheiden, wichtig wird es für die Verantwortlichen sein, die regionalen Effekte möglichst konkret und anschaulich darzustellen. Interkommunale Zusammenarbeit wird doch gerade im ländlichen Raum schon an vielen Stellen praktiziert