Kein Ende für das Projekt „Die Destination als Bühne“

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Am 30. Juni geht das Projekt „Die Destination als Bühne“ zwar offiziell zu Ende, die gemeinsam erarbeiteten Inhalte und Ergebnisse werden aber vor Ort weitergeführt und entwickelt. Zeit also für einen ersten Rückblick und einen Ausblick auf zukünftige Pläne und Projekte der beteiligten Modellregionen. Wir haben also die Destinationsmanager befragt, was ihnen das Projekt gebracht hat und woran sie in den nächsten Monaten weiter arbeiten werden. In den kommenden Wochen erscheinen die Beiträge auf www.culturcamp.de. Den Anfang macht Bert Balke, Geschäftsführer des Tourismusverbands Mecklenburgische Seenplatte e. V.:

„Unser Ansatz zur Stärkung des Kulturtourismus in der Mecklenburgischen Seenplatte richtete sich zum einen auf die Erweiterung von digital verfügbaren Informationen (qualitativem Content) des zweifelsfrei umfangreichen Kulturangebots sowie zum zweiten auf die Wissens- und Beratungskompetenz des Servicepersonals in Tourist-Informationen.

Insgesamt 70 Kulturangebote (POIs) wurden mit Unterstützung regionaler Akteure durch eine kulturaffine Journalistin recherchiert und in Bild und Text beschrieben sowie in eine Datenbank eingetragen. Diese Datenbank beliefert bereits Webseiten des Touristischen Netzwerks der Region und dient dem Servicepersonal als Informationspool.

Verkaufsschulungen für mehr als 50 Mitarbeiter von Tourist-Informationen und Rezeptionen der Beherbergungsunternehmen setzten auf diesen erhobenen Content sowie einen vorab in über 20 Einrichtungen durchgeführten Mystery-Check, mit dem die Beratungskompetenz im Bereich Kulturtourismus exemplarisch aufbereitet wurde, auf.

Die im Rahmen des Projekts auf Zeit und hier intensiver wahrgenommene Koordinationsaufgabe „hinter“ den Tourist-Informationen wollen wir perspektivisch verstetigen und ggf. personell abbilden. In der Destination Mecklenburgische Seenplatte informieren derzeit ca. 20 unterschiedlich strukturierte und mit Ressourcen ausgestatten Tourist-Informationen die Tages- und Übernachtungsgäste zu den Angeboten und Leistungen des Tourismus. Die Erwartung der preissensiblen und qualitätsorientierten Gäste an sieben Tage in der Woche einen optimalen Service „à la Seenplatte“ in allen Serviceeinrichtungen vorzufinden, Bedarf – wenn nicht einer Organisationsstruktur – mindestens einer regionalen Begleitung.
Unabhängig davon ist die Vermarktung der Mecklenburgischen Seenplatte, verbunden mit der gezielten Ansprache und Gewinnung neuer Gäste, Schwerpunktaufgabe unserer Tourismusorganisation.“

Bild: Festspielort Ulrichshusen, Foto 1000seen.de / S. Böttcher

Heike Bojunga,

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