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Die Destination als Bühne – wie macht Kulturtourismus ländliche Regionen erfolgreich?

Die Entwicklung des Tourismus im ländlichen Raum spielt für den dauerhaften Erfolg des Deutschlandtourismus eine zentrale Rolle. Die anhaltenden Übernachtungszuwächse im Städtetourismus haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bewogen, in einem ersten Förderprojekt »Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen« den touristisch Verantwortlichen einen Baukasten mit Empfehlungen, Checklisten und Best Practice Beispielen zur Angebots- und Vermarktungsoptimierung zur Verfügung zu stellen.

Darauf aufbauend soll es nun in einem zweiten Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie darum gehen, die konkrete Umsetzungskompetenz der handelnden Akteure zu verbessern. Beispielhaft werden diese Lösungen und Umsetzungshilfen am Kulturtourismus aufgezeigt, der im Sinne einer aktiv gelebten regionalen Identität der Erfolgsfaktor und Treiber für eine ganze Region sein kann.

Ausgewählt wurden dazu in einem bundesweiten Bewerbungsverfahren die fünf Modellregionen Ostfriesland, Zugspitz Region, Oberlausitz-Niederschlesien, Mecklenburger Seenplatte und die WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg.

Die Themen und Fragestellungen in den fünf Modellregionen

In Ostfriesland wird es um die Frage gehen, wie man ein schon bestehendes Kulturnetzwerk unabhängig von Fördermitteln auf solide finanzielle und organisatorische Füße stellt; in der Oberlausitz sollen die vielfältigen Kulturangebote vernetzt werden, um so touristische Kooperationen zu initiieren und zu stärken; und in der Zugspitzregion möchten wir herausfinden, wie das Thema einer Landesausstellung nachhaltig und langfristig für die kulturtouristische Vermarktung genutzt und weiter entwickelt werden kann.

Hauptziele des Projektes sind

  • Die (touristische) Erschließung der Potenziale von Kunst und Kultur: Dazu zählen beispielsweise die Vernetzung und Vermarktung von Kultureinrichtungen (Museen, Klangkörper, Theater etc.), die Inszenierung von Landschaft und Kultur (besondere Veranstaltungsorte, Skulpturengärten, thematische Inszenierungen) sowie Bräuche und Kulturgüter der Alltagskultur.
  • Vernetzung und Professionalisierung: die Zusammenarbeit zwischen Touristikern und Kulturschaffenden soll gestärkt werden. Ziel ist, langfristig tragfähige Strukturen zu entwickeln, die eine professionelle Vermarktung kulturtouristischer Angebote ermöglichen.
  • Qualifizierung und praktische Umsetzungsbegleitung: In den Modellregionen sollen vermarktungsfähige Produktkombinationen erarbeitet und Umsetzungsmanager ausgebildet werden, die nach Projektabschluss die entwickelten Maßnahmen vor Ort weiter betreuen.

Was wir den Modellregionen bieten:

  • Unterstützung bei der Auswahl der Handlungsfelder: Die Handlungsfelder in den Regionen sind bewusst sehr unterschiedlich. Welche Themen zu bearbeiten sind, legen die Akteure vor Ort gemeinsam mit unserem Projektteam fest.
  • Maßgeschneiderte Beratungs- und Coachingleistungen: Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf der Umsetzung. Gemeinsam mit den regionalen Akteuren identifizieren wir Erfolgsfaktoren und entwickeln wir Maßnahmen, deren Umsetzung wir praxisbezogen vor Ort begleiten.
  • Ausbildung von Umsetzungsmanagern: Nach Projektabschluss soll es in der Region einen (oder mehrere) qualifizierten „Kümmerer“ geben, der Ansprechpartner ist und die Einzelmaßnahmen bündelt, koordiniert und für die Umsetzung sorgt. Bestandteil des Projektes ist deshalb die Ausbildung von Umsetzungsmanagern.

Informationen für Medien

Ansprechpartner für die Medien ist der Deutsche Tourismusverband e.V. Bitte wenden Sie sich an:

Sarah Mempel
Deutscher Tourismusverband e.V.
Leitung Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030 / 856 215 -121
mempel@deutschertourismusverband.de

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